EN: Product design for the exhibition "Foot in The Door. Manifestos of Living", Künstlerhaus Vienna, commissioned by D+ Büro für Design, in collaboration with Ernst Herold. Ernst Herold and Christine Schöffler devised a presentation format for emerging tendencies in young Austrian architecture in the context of the exhibition. The curators' focus was the contraposition/juxtaposition of experimental architecture from the 1960s and 70s with its further development—and breaks—by the pupils of the new architectural generation. The changing understandings in the profession also affected the self-conception of "the architect": art, philosophy, historical and sociological components influence the agendas of today's architects to the same extent as engineering and digital technology. We found it appropriate to represent the identity of a hybrid design/architecture group through the formal language of a computer case and projections.

 

DE: Produktdesign für die Ausstellung "Den Fuss in der Tür. Manifeste des Wohnens" im Künstlerhaus Wien im Auftrag von D+, Büro für Design, April 2000 Für "Den Fuss in der Tür-Manifeste des Wohnens" erarbeiteten Ernst Herold und ich gemeinsam mit/für D+ die Möglichkeiten einer Darstellung neu entstehender Tendenzen in der österreichischen Architektur im Kontext einer Ausstellung. Die Kuratoren richteten den Fokus auf die Gegenüberstellung von Beispielen einflussreicher experimenteller Ansätze aus den 60er und 70er Jahren mit den heutigen Ergebnissen ihrer Weiterführung bzw. ihrer Brüche durch die "Schüler" jener Architektengeneration. Einhergehend mit der Berufsauffassung veränderte sich auch das Selbstverständnis der "Architekten". Kunst, Philosophie, geschichtliche und soziologische Komponenten beeinflussen die Agenda eines modernen Vertreters dieses Berufs genauso, wie Ingenieurswesen und digitale Informationstechnologie. So war es durchaus schlüssig, die Identität einer hybriden Design/Architekturgruppe wie D+ mittels der Formensprache eines Computergehäuses und Projektionen zu thematisieren. Neben der bei "Sounds&Files" beschriebenen Anreize motivierte mich diese Arbeit in der ständigen Analyse und Interpretation meiner eigenen "Rolle" als Künstlerin. Das Talent in Farb-und Formgebung, im Umgang mit Materialien und andere, traditionell "künstlerische" Gaben, sind nur relevant im Verbund mit dem dringenden Bedürfnis, einen kreativ wirksamen Beitrag in der "Arena" zeitgemässer gesellschafts-politischer Diskussionen und Fragestellungen zu leisten.